Schiller Live 2010

Schiller Live im Pier 2 (Foto: Gunter Zinkgraf)

Schiller Live im Pier 2 (Foto: Gunter Zinkgraf)

Der Meister des Global Pop, der mit seinen Kompositionen die Dimensionen der neuen elektronischen Musik sprengt, hat nicht zuviel versprochen. Seine Live-Tournee spricht alle Sinne an und das Jahr 2010 wird das Schiller-Jahr in der sich die Sehnsüchte und Hoffnungen, ja die Atmosphären unserer Zeit verdichten.

Am 25. Mai verzauberte Christopher von Deylen mit seiner Symphonie aus Licht und Raumklang das Pier 2 und entführte das Bremer Publikum in eine andere Welt. Schiller live – das ist jedes Mal ein einzigartiges Erlebnis. Bereits die erste Tournee im April 2004 war so schnell ausverkauft, dass es neun Zusatzkonzerte gab. Die „Tag und Nacht Tour“ im Frühling 2006 überraschte die Fans mit einer so noch nie gesehenen Light- und Soundshow. Die „Sehnsuchts-Tour“ 2008 sprengte ohnehin alle Schiller-Rekorde. Im Ausland spielte Schiller u.a. auf Einladung von Depeche Mode in Athen vor 25.000 Fans sowie auf Einladung des Goethe Instituts in Kiew.

„Ich will ja noch nicht alles verraten, aber es wird technisch noch ein bisschen raffinierter, musikalisch auf jeden Fall noch spannender“, so von Deylen vor der Tournee 2010, der auch für Schiller Live 2010 wieder viele erstklassige Gastkünstler aus dem In- und Ausland verpflichtet hat.

[smooth=id: 162;]Schiller live im Bremer Pier 2 // Fotos: Gunter Zinkgraf
 

Neben seiner Schiller Live-Band waren im ausverkauften Pier 2 in Bremen als musikalische Gäste die Sängerinnen Anggun, Kate Havenevik und Kim Sanders mit dabei. Ultravox-Legende Midge Ure der schon beim Konzert in Hamburg mit auf der Bühne stand, war auch in Bremen dabei und wurde riesig gefeiert.

Habt auch ihr die Symphonie aus Licht und Raumklang im Bremer Pier 2 mit erlebt? Dann schreibt uns doch Eure Meinung zu diesem einzigartigen Erlebnis.
 

CITYSHAKE bei Facebook – Jetzt Fan werden!



geschrieben am by CITYSHAKE in Konzerte

5 Antworten auf Schiller Live 2010

  1. electronicafan aka bladerunner

    Der Bericht mag zwar gemesen an der musikalischen Leistung wahr sein, jedoch sollte nicht verschwiegen werden, dass bis auf das zweite Konzert in Düsseldorf keines der vielen weiteren Konzerte ausverkauft war, von einer erfolgreichen Tour 2010 kann in diesem Sinne keine Rede sein. Trier, Offenburg und Ludwigsburg sorgten ebenfalls nicht für Begeisterungsstürme der zahlenden Fans, viele verließen das Konzert schon vor Ende – warum nur?

    Und bis auf die Überraschungskünstlerin Kate Havnevik ist der Rest der sog. “Schillerettes” doch eher Magerkost, dünnes Stimmchen, knappes Röckchen und das ist dann global pop.

    Und es ist auch kein Geheimnis, dass die erste Singleveröffentlichung von Schiller feat. Nadia Ali mit “Try” ein Flop ist, zumal wenn man sich den völlig missratenen Auftritt dieser Dame bei der DVD – Aufzeichnung in Hamburg noch mal auf Youtube in Ruhe ansieht – und hört.

    Es fehlen dieser Tour echte Typen a la Heppner oder Anke Hachfeld, die stimmlich oder künstlerisch den Auftritten ihren Stempel aufgedrückt haben.

    Alles in allem eine eher ernüchternde Vorabbilanz der Tour 2010.

    Grüße an das Schiller Forum – nicht ärgern, hier ist Kritik ja erlaubt…..

  2. Forenkiller

    Schiller ist nur noch ein billiger Abklatsch früherer Zeiten, Einheitsbrei für Leute, die selbst nicht genügend Phantasie haben und sich musikalisch neuzeitlich mit Easy Listening gepaart mit global pop berieseln lassen. Arme (Musik-)Welt…

  3. Thomas

    Schiller war eigentlich nicht schlechter als früher, aber die Musik versumpft wirklich etwas im Einheitsbrei – Ausnahme:

    “Let it rise” bei dem Midge Ure (Sänger von Ultravox, die derzeit wieder auf Tournee sind) wieder einmal zeigen konnte, wie vielseitig er ist und wie toll seine Stimme auch hierzu passt!

    Die Studionversion von “Let it rise” sprengt alle Ketten!

  4. Stimme_der_Vernunft

    Mal abgesehen davon, dass ich eine Halle so weit verkleinern kann, dass das Attribut “ausverkauft” immer passend gemacht werden kann (und hier auch wurde), bleibt an dem Konzert doch Kritik. Eine langweilige Mischung an altvertrauten Klängen in neuem Gewand. Eine Lichtschau, die völlig unispiriert nach dem Motto “alles bringen und einschalten, was geht”, ohne auch nur ein wenig auf die Musik abgestimmt zu sein. Trällernde Damen, die außer dem Spruch “sex sells” wenig stimmliches zu bieten hatten. Ein Hillybilly – Gitarrist, (A. Binder) der mit der Musik von Schiller völlig überfordert ist, zwei Schlagzeugdummies, die außer mächtig viel Krach den Bassisten überflüssig machen. Atemlos, so der Titel des aktuellen Werkes, wird man dabei nicht, eher fassungslos, wie billig und anspruchslos die Musik von Schiller sich entwickelt hat. Man sollte dem Synonym oder Mastermind Christipher von Deylen mal die “gelbe Karte” zeigen, denn so langsam wird es langweilig, jedenfalls braucht eine Schillertour alle zwei Jahre kein Mensch, wenn doch immer das Gleiche geboten wird. Also, Herr Schiller, ab in die Arktis und für mindestens 5 Jahre abtauchen…

  5. Kai M.

    Sagen Sie mal Detlef B. (electronicafan aka bladerunner), was sollen diese schwachsinnigen Sticheleien gegen dieses Forum? Ist das Ihre Art der Vergangenheitsbewältigung als gescheiterter ehemaliger Admin?

    Schön das sich hier die Musikexperten richtig austoben können.