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	<title>CITYSHAKE &#187; Gunther von Hagen</title>
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	<description>Das Magazin für die tollste Region der Welt</description>
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		<title>&quot;Körperwelten &#8211; Das Original&quot; in Bremen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 11:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CITYSHAKE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Körperwelten&#8221; ist eine Ausstellung, über die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wird. In diesem Jahr macht sie unter dem Motto &#8220;Eine Herzenssache&#8221; erstmalig Station in Bremen im Postamt 5 nahe des Bremer Hauptbahnhofes. Wir haben die Ausstellung in der ungewöhnlichen Location besucht, um einen Eindruck zu bekommen. Das Team von Körperwelten möchte mit den Ausstellungen anschaulich über das Innere und die Funktionen des menschlichen Körpers informieren. In der Bremer Ausstellung liegt der Schwerpunkt auf einem unserer wichtigsten Organe, dem Herzen &#8230; <a href="http://www.cityshake.de/2010/03/04/gunther-von-hagens-korperwelten-eine-herzenssache/" >&#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1466" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://v2.cityshake.de/wp-content/uploads/2010/03/koerperwelten_artikel.jpg"><img src="http://v2.cityshake.de/wp-content/uploads/2010/03/koerperwelten_artikel.jpg" alt="Aktuelle Themen bei den Körperwelten (Foto: S. von Salzen)" title="Aktuelle Themen bei den Körperwelten (Foto: S. von Salzen)" width="300" height="200" class="size-full wp-image-1466" /></a>
<p class="wp-caption-text">Aktuelle Themen bei den Körperwelten (Foto: S. von Salzen)</p>
</div>
<p>&#8220;Körperwelten&#8221; ist eine Ausstellung, über die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wird. In diesem Jahr macht sie unter dem Motto &#8220;Eine Herzenssache&#8221; erstmalig Station in Bremen im Postamt 5 nahe des Bremer Hauptbahnhofes. Wir haben die Ausstellung in der ungewöhnlichen Location besucht, um einen Eindruck zu bekommen. Das Team von Körperwelten möchte mit den Ausstellungen anschaulich über das Innere und die Funktionen des menschlichen Körpers informieren.</p>
<p>In der Bremer Ausstellung liegt der Schwerpunkt auf einem unserer wichtigsten Organe, dem Herzen mit seinem weit verzweigtem Gefäßsystem. Es werden aber auch andere Facetten des lebenswichtigen Organs beleuchtet: So gilt das Herz z.B. auch als Symbol für Liebe und Mitgefühl.</p>
<p>Der Eingang ist über eine breite und gut ausgeschilderte Zuwegung von der Gebäudesseite am Rembertiring erreichbar. Auf diese Weise erhält man auch in das Gebäude des Postamt 5 Einblicke, die man sonst nicht zu sehen bekommt. In den schlicht gehaltenen Ausstellungsräumen angekommen, dominieren die Farben schwarz und grau. In diesem Ambiente werden die Ausstellungsstücke mit Spots, die Flachbildschirme mit ihren Animationen und die roten Informationstafeln perfekt in Szene gesetzt. Bereits auf den ersten Metern fällt einem der dumpfe Herzschlag auf, der dem Ganzen eine besondere Note verleiht. Auf dem Rundgang kann man sich unterschiedliche Exponate ansehen, die teilweise frei zugänglich, oder hinter Glas ausgestellt sind. Dazwischen immer wieder große Leinwände mit schwarz/weiss Fotos und sehr schönen Zitaten, die zum Nachdenken anregen. So z.B. &#8220;Was nicht aus dem Herzen kommt, wird auch ein anderes nicht erreichen.&#8221; (Phil Bosmans)</p>
<p>Neben plastischen Körperteilen und Knochen sind auch viele plastinierte Exponate (z.B. Längsschnitte des Hüftgelenks) zu sehen. Aber auch Krankheitsbilder werden anschaulich vermittelt. So ist ein Kniegelenk mit Arthrose ebenso zu finden, wie die Verformung der Wirbelsäule bei der Bechterew-Krankheit. Es wird auch gezeigt, wie sich Sport auf den Körper speziell auf das Herz auswirkt, indem das Organ eines normalen Menschen (ca. 300g) dem eines Leistungssportlers (bis zu 500g) gegenüber gestellt wird. Interessant ist auch die Gegenüberstellung einer gesunden Lunge mit der eines Rauchers; und die plastinierte Hirnscheibenserie gibt eine ganz neue Sichtweise auf das menschliche Gehirn. Man fragt sich zwangsläufig: Ist das wirklich echt?</p>
<p><center>[smooth=id: 96;]<em>Gunther von Hagens&#8217; Körperwelten im Bremer Postamt 5 // Fotos: <a href="http://www.localnetworx.de" target="_blank">Stephan von Salzen</a></em></center>&nbsp;</p>
<p>Die plastinierten Körper sind alle in aktiven und lebensnahen Posen dargestellt um die unterschiedlichen anatomischen Merkmale und Ausprägungen demonstrieren zu können. So findet man z.B. einen Badmintonspieler, Wellenreiter oder Gitarristen, aber auch eine Pokerrunde. Auch das ungeborene Leben wird ausführlich gezeigt. Dieser Bereich ist ein wenig separiert, was für ein doch sensibles Thema eine gute Wahl ist. Wer wissen möchte, wie ein Fötus in der neunten Woche aussieht, bekommt dort eine Vorstellung.</p>
<p>Obwohl es sich um echte Organe und Menschen handelt, die zu Lebzeiten einer Körperspende zugestimmt haben, wirkt die Ausstellung nicht abschreckend oder gar gruselig. Im Gegenteil: Alles ist sehr ästhetisch dargestellt und auf eine sachlich interessante Darstellung fokussiert. Am Ende des Rundgangs wird mit einer Sammlung von roten Fässern dargestellt, welche beeindruckende Menge Blut das menschliche Herz pro Tag durch unseren Körper pumpt.</p>
<p>Wer auf ungewöhnliche und interessante Art einen Eindruck vom menschlichen Körper haben möchte, kann die Ausstellung noch bis zum 25. Mai besuchen. Weitere Informationen rund um den Besuch findet ihr auf der Webseite www.koerperwelten-bremen.de!</p>
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