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Joja Wendt verzaubert Oldenburg

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Joja Wendt, ein Pianist mit Herz und Leidenschaft. Ein Musiker, der Spaß auf der Bühne hat und seine Gäste musikalisch verwöhnen möchte. Zwischen den Stücken moderierte Joja Wendt und erklärte die Stücke und das Programm. Er scherzte und suchte von Beginn an die Nähe zu seinem Publikum und hat viel Spaß auf der Bühne. Mehr lesen

Das große Finale der Low Voltage Tour 2010

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The BossHoss in Oldenburg (Foto: Gunter Zinkgraf)

The BossHoss in Oldenburg (Foto: Gunter Zinkgraf)

Seit 5 Jahren begeistern die Berliner Jungs mit Feinripphemden, Stetsons und Sonnenbrillen die Republik. Und zum Bandjubiläum haben sie sich und ihren Fan ein ganz besonderes Geschenk gemacht: Low Voltage – Das Beste von The BossHoss in einer grossen Produktion mit Bläsern und Streichern. Mehr lesen

Nena rockt die Weser Ems Halle

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Nena begeistert in Oldenburg (Foto: Michael Groen)

Nena begeistert in Oldenburg (Foto: Michael Groen)

Unter dem Motto PARTY 50! meinte Nena „Meinen 50. Geburtstag werde ich mindestens 50 Mal feiern!“ und nun ist es soweit, Nena löst ihr Versprechen ein. Mit “Made in Germany” ist Nena auf großer Tournee und hat am 15. April 2010 auch in Oldenburg Halt gemacht. Schon vor Beginn war vor der Weser Ems Halle Partystimmung angesagt und die Fans stimmten sich mit Hits von Nena auf die „Geburtstagsparty“ ein.

Um 20 Uhr ging es los, aber anstatt Nena kam Aviv Geffen auf die Bühne und hat die Fans in der Weser Ems Halle auf die Nena-Party eingestimmt. In Europa ist Aviv Geffen noch ein Geheimtipp, in seiner israelischen Heimat ist der 36-jährige dagegen längst der Superstar schlechthin. Ein mit goldenen Schallplatten und Preisen ausgezeichneter Musiker, der bereits 14 Alben veröffentlichte und die ganz großen Stadien füllt.

Als es um 21 Uhr erneut dunkel wurde in der Weser Ems Halle, war die Stimmung kaum noch zu übertreffen. Die Fans forderten Nena lautstark auf die Bühne. Mit den Klängen zu Germany betrat Nena die Bühne und legte sofort in ihrer gewohnten Art los. Mit ihren Musikern John, Paul, Derek, Arne, Nader und Van, ihren Kindern Larissa und Sakias und den beiden Backgroundsängerinnen Virginia und Leni zieht Nena die Besucher von der ersten bis zur letzten Minute in ihren Bann. Ein Feuerwerk aus allen ihren großen Hits, den neuen Songs ihres aktuellen Albums “Made in Germany” und einigen neu „wachgespielten“ Nena-Schätzen.

[smooth=id: 124;]Nena live in der Weser Ems Halle Oldenburg // Fotos: Michael Groen
 

Ein großartiges Konzert, ob Rocksongs oder Balladen, alte Hits oder neue Songs, den Besuchern wurde in über zwei Stunden alles geboten. Man spürte richtig, welchen Spaß Nena noch immer auf der Bühne hat. Nena sucht die Nähe zum Publikum und bezog es immer wieder mit ein. Zum großen Finale holte sich Nena die Kinder aus den ersten Reihen auf die Bühne und ließ so ein großartiges Konzert ausklingen.

„Klasse Frau“, „Respekt welche Power Nena noch immer auf der Bühne hat“, „Erinnerungen wurden wach“, so die Fans nach dem Konzert. Dem können wir nur zustimmen! Habt auch ihr Nena live erlebt, dann schreibt uns wie es euch gefallen hat.
 

Nena Tour 2010 – Made in Germany

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Nena Tour 2010 (Foto: Agentur)

Nena Tour 2010 (Foto: Agentur)

Am Donnerstag, den 15. April 2010, ist Nena mit Ihrer Tour “Made in Germany” live in Oldenburg, in der Weser-Ems-Halle zu erleben. Mit dabei 

NENAS neues Studioalbum „Made In Germany“ mit13 phantastische Popsongs, hypermodern und zeitgemäß, tanzbar, rockig, eben feinster Pop. Mal Electric, mal starker Basslauf als „Ear-catcher“. Auch einfühlsame Balladen, direkt vom Herzen, gepaart mit Texten, die so direkt in die Seele schauen, dass man sie dem eigenen Leben entnommen glaubt.


NENA arbeitete gemeinsam mit Derek von Krogh, Uwe Fahrenkrog-Petersen und dem eigens kurzfristig aus der Hollywood-Musikszene emigrierten Produzenten Reinhold Heil, der sich schon für die Produktion der drei ersten NENA Alben verantwortlich zeichnete, in Berlin, Stuttgart, Hamburg und auf Mallorca am neuen Album. Für ihre künstlerische Kreativität braucht sie weder abgedunkelte, lautlose Räume, noch Champagnercocktails. „Ich arbeite am besten wenn rund um mich das Leben wuselt. Dann kann ich abschalten, dann habe ich Einfälle.“

NENA spiegelt mit „Made in Germany“ das wahre Leben wider: „Meine Räder drehen sich gerade schneller als gewohnt und ich liebe das. So fühle ich mich näher am Leben und das was ich erlebe landet in meinen Songtexten.“ Die Songs auf ihrem neuen Album sind langsam, schnell, traurig, leicht, tief, fröhlich, sexy, hart, entspannt – alles eben.
 Im bald 27sten Jahr ihrer Karriere kann NENA mit Gewissheit behaupten, sowohl im Privatleben, als auch als öffentliche Person, alle erdenklichen Höhen und Tiefen miterlebt zu haben. Was bleibt ist der dringende Verdacht, dass eine Künstlerin, die seit über einem Jahrzehnt kein Jahr ohne Tournee vergehen lässt und innerhalb der ersten Sekunden eines Songs, stets sofort erkannt wird und von der so viele sagen, dass ihre Stimme – egal, wo man sie hört – wie „nach Hause kommen“ ist, wohl wirklich was zu erzählen haben muss.

Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online direkt beim Veranstalter MAREMA bzw. Eventim.

Zeitreise mit ABBA MANIA in Oldenburg

geschrieben am by CITYSHAKE in Konzerte | 1 Kommentar
Ein tolles ABBA MANIA Bühnenbild (Foto: Michael Groen)

Ein tolles ABBA MANIA Bühnenbild (Foto: Michael Groen)

Mit bereits über 800.000 Besuchern allein in Deutschland ist ABBA MANIA die erfolgreichste ABBA Cover Show in ganz Europa. Ob in der Kölnarena oder Open Air auf der Berliner Waldbühne – bis zu 20.000 Fans mobilisiert die Show an einem Abend. Cover Shows gibt es viele, doch keine Produktion ist so party-orientiert wie ABBA MANIA, wo es keinen Besucher auf den Stühlen hält. An diesem Dienstag war ABBA MANIA zu Gast in der Oldenburger Weser-Ems-Halle.

ABBA ist nicht nur ihre legendäre Musik! Aus Respekt vor der erfolgreichsten Band seit den Beatles wurde nicht nur musikalisch an einem eindrucksvollen Revival gearbeitet. Bühne, Licht-Design und vor allen Dingen die farbenfrohen Kostüme sollten detailgetreu dargestellt werden. Dafür wurden unzählige Videos, Fotobände, Plattencover gewälzt, um aus ABBA MANIA etwas ganz Besonderes zu machen. Diese liebevolle Akribie führte zu einem unglaublich authentischen Sound und zu einer perfekten Bühnenshow, bei der man häufig schon zwei Mal zwinkern muss, um sich Klarheit darüber zu verschaffen, dass nicht die Originale auf der Bühne stehen.

[smooth=id: 75;]ABBA MANIA live in der Oldenburger Weser-Ems-Halle // Fotos: Michael Groen
 

Mit ABBA MANIA ging das Publikum auf eine Zeitreise in die 70er – eine Ära von Glamour, Glitzer, Plateau-Schuhen und Discokugel. Und mit den unvergessenen Hits wie „Dancing Queen“, „Take a Chance on me“, „Money, money, money“ oder „Fernando”!

Wir sagen nach dem Konzert “Thank you for the music!” und fanden diese Show wirklich klasse. Ihr habt auch in Oldenburg zu den Songs von ABBA mitgefeiert? Dann schreibt uns doch Eure Meinung zur Show unter unseren Bericht.
 

Dieter Nuhr behält einfach "Nuhr die Ruhe"

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Dieter Nuhr sorgt für gute Stimmung (Foto: Michael Groen)

Dieter Nuhr sorgt für gute Stimmung (Foto: Michael Groen)

Überall Hektik – Nuhr einer behält die Ruhe. Dieter Nuhr blickt in seinem Programm wieder einmal von außen auf die Welt. Und er stellt fest: Panik muss nicht sein. Fakt ist: Die Welt geht unter. Der Vorteil: Es könnte mit ein bisschen Glück noch ein paar Millionen Jahre dauern – wenn nicht ein herum rüpelnder Meteorit die planetarische Verkehrsordnung ignoriert und uns bei Rot in die Seitentür rasselt. Am 1. November gastierte Dietern Nuhr nun mit seinem neuen Programm “Nuhr die Ruhe” nun in der Oldenburger Weser-Ems-Halle.

Ob Klima-, Banken- oder Ehekrise, am Ende liegt man auf dem eigenen Grundstück unter einem schönen Stein und fragt sich: Warum hab ich mich damals eigentlich aufgeregt? Kein Grund zur Beunruhigung also. So ist halt das Leben: Man kommt zur Welt, regt sich auf und kommt oft erst durch das Ableben wieder richtig zur Ruhe.

Eine Gesellschaft, deren Ideal die Coolness ist, lebt in Dauerhysterie. Hektik ist zwar gut für die Einschaltquoten, aber schlecht für den Blutdruck. Und selbst eine Staatsverschuldung, die mehr Nullen enthält als die Bundesregierung, muss kein Grund zum Unmut sein.

Machen wir uns klar: Der Mann hat als großer Gestalter der Geschichte versagt, verbringt indessen einen Großteil seiner Zeit trinkend unter dem Bettvorleger und gilt unter Damen als niedere Samen streuende Lebensform. Die Zeit der Macher ist vorbei. Jetzt kommen die Schwätzer und Schwätzerinnen. Darüber muss geredet werden…

Nuhr ist für Comedy nicht blöd genug und fürs Kabarett zu lustig. Seine Programme stehen unter Sinnverdacht und konnten Vorwürfe der Intelligenz nie widerlegen. Er ist ein Grenzgänger in Sonderstellung. Und der Träger des IQ-Preises belegt auch mit seinem neuen Programm, dass sich Geist und Witz nicht ausschließen.

[smooth=id: 19;]Dieter Nuhr live in der Weser-Ems-Halle Oldenburg // Fotos: Michael Groen
 

Nuhr setzt der real existierenden Freudlosigkeit unserer Kulturschaffenden eine neue Form der Kunst entgegen: die tiefsinnige Weltbetrachtung, die den Heulsusen dieser Welt vorhält, dass es ein Leben vor dem Tod gibt. Nuhr hält Lebensfreude für eine Bürgerpflicht, wenn man das große Glück hat, in einer Hochkultur wie der unseren aufzuwachsen. Schließlich leben wir in einem Land, das alles bietet, was man braucht, um dem Tod ein paar Jahrzehnte lang die Stirn zu bieten: Freiheit, Kunst und Schmerzmittel. Wenn Popkultur der Gegenpol zum kulturellen Negativismus ist, dann ist Nuhr ein Popstar erster Güte – und ein großer Künstler dazu!

Nuhrs Erfolgsrezept: Es wird weder rumgeheult, noch werden die üblichen Standpunkte dahergebetet. Nuhr verspritzt keinen Geifer, nervt nicht mit dümmlichen Heilungsversprechen, Glücksgarantien oder depressivem Genörgel. Und er verzichtet auf ideologische Zurechtweisungen. Bei ihm gibt es nicht mehr und nicht weniger als zwei Stunden verquere Gedanken zur Zeit, die alles in Frage stellen und trotzdem Spaß machen – hochintelligent und saukomisch.

Es war ein toller Comedy Abend mit Dieter Nuhr in Oldenburg, an den wir uns sicherlich noch lange erinnern werden. Zum einen natürlich wegen dem genialen Programm, nicht zuletzt aber auch wegen der detailverliebten Beschriftung auf unserer Tüte vom Merchandising-Stand “Nuhr in die Tüte” … die bekommt in der CITYSHAKE Redaktion einen Ehrenplatz.